Wer ist der Größte unter uns?
Wer ist der Größte unter uns?
„Wer ist der Größte unter uns?„
Predigt zu Lukas 9; 46-48
Eigentlich fängt das ganze Problem, wie man wohl zu Geltung vor den Menschen käme, schon in der Kindheit an. Was ich damit meine?
Nun, gerade das Wettkampfdenken hat in der Schulzeit seine ersten Auftritt auf unserer Bühne des Lebens. Wer hat die beste Arbeit geschrieben? Wer ist der Klassenbeste? Wer ist der Sportlichste, wer der Beliebteste? Gerade in der heutigen Zeit, scheint das Image unser Leben in beängstigender Weise zu bestimmen. Die Parameter unseres Selbstwertes scheinen in der Frage definiert zu sein, welches Ansehen man genießt, dies wiederum entspringt in den meisten Fällen der Frage, wie nützlich man für Andere ist oder sein könnte - denn merkwürdigerweise koinzidiert zum Beispiel der Verlust von Geld und Macht auch gleichzeitig mit dem Verlust von Ansehen und Status und damit mit Beliebtheit.
„Ohne Ansehen kann man einpacken„ - dies zumindest glaubte ich abschnittsweise, wenn ich an meine Schulzeit zurückdenke. Ich, der von Haus aus eher zu rundlichen Körperformen tendierte, war, wie Sie sich vielleicht denken können, eine absolute „ Sportgranate„ - meistens hingen Sieg oder Niederlage an der Frage, welches Team meine Wenigkeit zu seinen Mitgliedern zählen musste.
Das Ansehen, heute noch viel schlimmer als damals, hing im Wesentlichen davon ab, ob man aus der Masse herausstach oder nicht - durch tolle Klamotten, teure Videospiele, besondere Sportlichkeit usw. - die eigene Beliebtheit stieg in dem Maße, in dem sich Andere in dem Glanz des eigenen Images sonnen konnten. Ziemlich armselig, aber leider menschliche Realität. Oder etwa nicht?
„Wer am wenigsten von sich selbst hält, der ist wirklich groß ( Lk 47)„ - wie wenig wahr scheinen die Worte Christi zu sein, gemessen an den heutigen, weltlichen Realitäten.
Doch wie alle Worte der Heiligen Schrift verbirgt uns auch dieses eine tiefere, unumstößlich wahre Dimension. Christus stellt sich in seinem Wort dem maskenhaften Verbergen der eigenen Person hinter dem Vorhang von Image und Status entgegen. „ Werdet wie die Kinder - wer groß sein will, der werde klein, wer bedeutend sein will, der werde euer aller Diener - denn die Demut ist der Schlüssel zum Reich Gottes. Werdet wie die Kinder - demütig, klein, der Liebe und Fürsorge bedürftig, ohne Geltungsdrang und Hochmut.„
Nur wie soll das funktionieren? Müssen wir nicht fürchten, in den Brutalitäten dieser Welt unterzugehen?
Um diese Fragen zu einer geeigneten Antwort zu führen, müssen wir den tiefgefrorenen tieferen Sinn aus dem Eisblock der Vordergründigkeit herauszuarbeiten versuchen.
Das was vordergründig wohl am meisten heraussticht ist, wie diametral die Definitionen von menschlicher Größe der Welt von heute und von Christus sich entgegenstehen. In der Welt hat der Mächtige, der Rücksichtslose Erfolg und Ansehen - die Polyphonie des Kräftemessens, des Durchsetzens ist der Gradmesser für Status und Image - dementgegen spricht Jesus von Demut, von Kleinheit und Dienerschaft, die den Menschen zu wahrer Größe heraufzuziehen vermögen.
Wie geht das nun zusammen?
In diesem Zusammenhang fallen mir immer die Worte des Johannes ein, der sagte, dass Freundschaft mit der Welt Feindschaft mit Gott ist. Offensichtlich lebt die Welt nach eigenen Maßstäben, nach eigenen Regeln und Vorgaben. Was wir dabei allerdings immer beachten sollten, ist, das die Welt mit ihren Maßstäben vergehen wird, Gott und seine Maßstäbe sind und bleiben in Ewigkeit. Was ist also ihrer Meinung nach wahr? Was beachtenswert, wonach sollen wir unser Leben ausrichten? Denken Sie einmal darüber nach - ich bin mir sicher, die Antwort wird Sie überraschen.
Die Maßstäbe, nach denen man in dieser Welt zu Geltung und Ansehen kommt, sind nuneinmal unvereinbar mit Gottes Vorstellung von Größe und Geltung, da allenthalben die Bezugspunkte, auf die Gott und die Welt verweist, unvereinbar weit voneinander entfernt sind.
Der gottesferne, „weltliche„ Mensch lebt ohne Verwiesenheit auf Gott. In der Nachfolge des gefallenen Adams versucht er sich vor Gott zu verstecken, ohne ihn sein Leben in Gestaltung zu bringen. Gottes Verheißungen haben für ihn keine Bedeutung - er gestaltet allein sein Leben, sein Schicksal liegt in seinen Händen ( glaubt er zumindest). Somit versucht ein solcher Mensch „ schöpfungsfeindlich„ zu leben, da Gott nun einmal uns alle als Menschen und nicht als „ Götter neben ihn„ geschaffen hat. Wir brauchen ihn, seine Nähe und Stärke sind für uns lebensnotwendig - auch wenn manch einer das nicht wahr haben will. Ein Leben ohne Gott gebiert ein Leben ohne Ziel, ohne Barmherzigkeit - ein Leben, das in der Erreichung eines vollendeten Egoismus gipfelt, der sich allenthalben wieder gegen die eigene Existenz richtet. Denn wessen Maßstäbe nur in der Verwirklichung seiner eigenen Wünsche und Bedürfnisse seine Ausgestaltung finden, der erklärt die Olympiade der Ellbogen für eröffnet, gleichwohl er erkennen müsste, das auch er dem Lauf im Mienenfeld der Egoismen seiner „ Mitstreiter„ ausgesetzt werden wird.
Entgegen der Apotheose der Welt ist der christliche Bezugspunkt allein und einzig Gott - seine Liebe, seine Barmherzigkeit, Christi Leben für die Anderen, sein Leiden und Sterben am Kreuz für unsere Sünden. Die Nachfolge von Jesus führt uns aus der Sphäre des Egoismus heraus und macht uns somit erst wirklich frei - frei von Geltungsdrang, frei von der nagenden Angst, den Ansprüchen dieser Welt nicht allein genügen zu können. Christus, der neue Adam, führt uns bildhaft vor Augen, zu welcher Größe der Mensch geschaffen wurde.
So weit wir von diesem Maßstab entfernt stehen - leider bewegt sich unsere Gesellschaft zunehmends von diesem Leitbild weg, anstatt diesem, unserem Heil entgegenzueilen- so weit werden die Maßstäbe dieser Welt von denen Gottes entfernt bleiben. Der Christ, der ernsthaft in der Nachfolge Jesu zu stehen versucht, muss seine Fremdlingschaft in dieser Welt begreifen und akzeptieren - denn diese Entscheidung, entweder Gott oder die Welt, kennt keine Mittelwege - ein jeder von uns muss diese Entscheidung treffen, früher oder später.
Als Jesus bemerkte, das sich seine Jünger um die Frage sorgten, wer nun der Wichtigste und Angesehenste von ihnen sei, machte er etwas für mich im ersten Blick äußerst Ungewöhnliches. Er nahm ein Kind, stellte es in ihre Mitte und sprach: „ Wer ein solches Kind aus Liebe zu mir aufnimmt, der nimmt mich auf.Und wer mich aufnimmt,der nimmt gleichzeitig den auf, der mich gesandt hat ( LK. 9, 48)„
Um diese Situation ein weinig plastischer nachempfinden zu können, erlauben Sie mir diese Situation ein wenig genauer nachzuzeichnen.
Die Jünger, gerade erst an der Heilung eines epileptischen Kindes gescheitert ( Lk.9,37-43), von Jesus über ihren Kleinglauben abgemahnt, diskutieren gerade jetzt darüber, wer ausgerechnet der Wichtigste von ihnen sei. Plötzlich nimmt Jesus ein Kind, stellt es in ihre Mitte und spricht davon, das ein Jeder, der dieses Kind aus Liebe zu Jesus aufnimmt, ihn und somit Gott bei sich aufnimmt.
Ich kann förmlich die entsetzten Gesichter seiner Jünger vor mir sehen, die Ratlosigkeit und das Erstaunen darüber, was ihr Meister ihnen da sagen will. Was hat denn ein Kind mit dem allen zu tun, könnten sie sich gefragt haben. Auf den ersten Blick scheint diese Frage berechtigt, oder?
Warum wählt Jesus ein Kind aus und was hat der Satz „ wer ein solches Kind aus Liebe zu mir aufnimmt...„ zu bedeuten?
Um der Beantwortung dieser Frage ein wenig näher kommen zu können, müssen wir die tiefere Bedeutung des Wortes „Kind„ argumentativ näher erhellen.
Wenn sie über die Bedeutung des Wortes „ Kind„ nachdenken, so kommen einem unweigerlich bestimmte Kennzeichen in den Sinn, wie Verletzlichkeit, Kleinheit, Schutzbedürftigkeit und die lebensnotwendige Verwiesenheit auf die Eltern. Ohne den Schutz und die Liebe der Eltern kann kein Kind leben, ja vielmehr noch überleben. Nur wenn unsere Eltern uns „Lebensfähigkeit„ vermitteln, nur dann kann unser Leben in dieser Welt auch recht gelingen.
Wir alle bleiben unser Leben lang Kinder!
Wieso?
Wir alle haben ab und zu Angst, wir alle brauchen Zuneigung und menschliche Wärme, wir alle sind verletzlich. In der Psychologie heißt dieses Phänomen „ Kindheits Ich„ - wir sind in unserer Geschöpflichkeit nun einmal als Kinder Gottes im wahrsten Sinne erschaffen worden. Nur in der Verwiesenheit auf unseren Vater, kann unser Leben recht gelingen. Ohne ihn sind wir Waisen, ohne Halt und Stärke, was der Eine oder Andere durch Arroganz oder Rücksichtslosigkeit auszugleichen versucht.
Ohne die Liebe und Gnade Gottes verlieren wir allenthalben den Weg, der uns zum wahren, zum ewigen Leben führen will. „ Ich bin die Wahrheit und die Auferstehung und das Leben„ - ohne Gott, ohne Christus wird unser Leben dürr, karg und sinnentleert. Ein Leben, in dem Gott nur noch als Randerscheinung seine Bedeutung zugewiesen bekommt, wird haltlos - die Stürme und Dunkelheiten unseres Lebens rütteln tag täglich am Fundament unseres Lebenshauses - wann erkennen wir endlich, das Gott der einzige Felsen ist, auf dem unser Leben seine rechte Tiefe und Verankerung erhält?
Dies eben Gesagte schenkt uns nun den Zugang zu der Aussage Jesu, das „ wer ein Kind aus Liebe zu mir aufnimmt, der nimmt mich auf, und wer mich aufnimmt, der nimmt den auf, der mich gesandt hat„. Je universeller wir diesen Satz auffassen, desto näher kommen wir seiner großen Bedeutung.
„Wer ein Kind aus Liebe zu mir aufnimmt„ - wer sich dem Kleinen, dem Hilflosen, den Hungernden, den Trauernden nicht verschließt, sondern an ihnen Barmherzigkeit übt, aus Liebe zu Christus, in dem hat Christus wahrhaftig Wohnung genommen. Jesus spricht hier nicht von einem unwahren Heroismus, der Jeder und Jedem ein Gefühl der Liebe und Wärme entgegenzubringen versucht, da dies in meinen Augen außerhalb der Fähigkeiten des Menschen liegen. Die Menschen kollektiv zu lieben, ist wohl kaum möglich, an ihnen liebend zu handeln ist gleichwohl unsere Verpflichtung. Unser Leitstern ist Christus, alles was wir an unserem Nächsten tun, sollen wir aus Liebe zu ihm tun. Wenn wir Gott lieben, dann können wir nicht unseren Feind hassen, für den gleichwohl Christus gestorben ist. Handeln wir an unserem Feind unter dem Ausschluss der eigenen Person, der eigenen verletzten Gefühle, des eigenen Willens - sondern als Menschen, die Gott lieben und von Gott geliebt werden und somit nicht anders umhin können, als seinen Willen zu tun - tag täglich zu versuchen, seiner Liebe zu entsprechen. Dies nenne ich christlich, dies nenne ich wahrhaft groß.
Ein Sprichwort lautet: Man ist so groß wie sein Glauben und so klein wie sein eigenes Ego - Größe entspringt nur in der Verwiesenheit auf den, der wahrhaftig groß, der wahrhaftig das Gute ist - ein exponieren der eigenen Person kann hinter der Größe Gottes und der Verwiesenheit auf ihn allenthalben atomare Größe annehmen.
„ Wer am wenigsten von sich selbst hält, der ist wirklich groß„ - wie wahr und gleichwohl wie schwer ist dieser Satz in unserem Leben umzusetzen.
Ist dieser Maßstab zu erreichen, wie können wir in unserer Alltäglichkeit der Größe dieser Aussage gerecht werden?
Zuersteinmal ist es von besonderer Bedeutung, Gottes Größe und seine Bedeutung für unser Leben eindeutig herauszuarbeiten. Stellen Sie sich die Frage - was wäre ich ohne Gott? Was verdanke ich Gott, was habe ich durch ihn erreicht, was hat mir im Gegenzug diese Welt geschenkt, was verdanke ich ihr?
Wenn wir über diese Frage vor dem Spiegel der Tatsache reflektieren, das Gott alles auf, unter und über der Erde gehört, das alles durch ihn geschaffen worden ist, dann können wir allenthalben nur zu dem Ergebnis kommen, das wir alles ihm zu verdanken haben. Er gibt nicht, wie die Welt gibt - er handelt barmherzig und gnädig, ohne Rückverlangung von Gegenleistungen - vielmehr überschüttet uns Gott tag täglich unverdient mit seiner Gnade, die unser Leben erst einmal ermöglichen und gedeihen lässt.
Gott stellt einen Jeden von uns irgendwann vor eine elementare Frage: „ Wem willst du folgen? Mir oder der Welt?„ - kein entrinnen, keine Ausflüchte lässt Gott hier zu - hier stehen wir an dem Scheideweg zwischen Glauben und Atheismus. Entscheiden wir uns für den Weg des Glaubens, so treten wir in die Nachfolge Christi ein, die somit zu unserer bedeutendsten und wichtigsten Lebensaufgabe werden wird - ja vielmehr noch werden muss.
Nur wird uns dies nicht aus uns heraus gelingen - nur im Gebet zu Gott und im Lesen seines Wortes können wir in das große Projekt der Nachfolge Christi eintreten. Christus tritt uns in seinem Wort, in seinem Evangelium entgegen, er möchte von uns aufgenommen und kennen gelernt werden. Lesen Sie die Bibel, denn einen Zugang zu Gott ist ohne sie nicht möglich - nur wenn wir Gottes Wort als das „ gute Weizenkorn„ in uns aufnehmen, kann es hundertfache Frucht der Liebe zu Gott gebären. Denn wie soll man Jemanden folgen, den man gar nicht kennt?
Nachdem wir in die Brunnenstube der Gottesfrage eingedrungen sind, uns die Größe und Gnade Gottes vor Augen geführt haben, so müssen wir uns demnach nun in die Auseinandersetzung mit unserer eigenen Größe und Bedeutung in dieser Welt hineinführen lassen.
Die Maxime unserer heutigen Zeit heißt „ Emanzipation„ - dieser Begriff, der aus der Frauenbewegung entsprang, ist zum Leitmotiv einer ganzen Gesellschaft geworden.
Stark und unabhängig soll man sein - „ ich allein bestimme mein Leben, meine Gefühle, in meiner Hand liegt es, ob ich krank oder gesund bin - ich allein stehe beherrschend über meinem Leben„ - wie falsch diese Einstellung ist, kann man anhand der ethischen Gesundheit unserer Gesellschaft erkennen, in der die menschliche Kälte das Regiment übernommen zu haben scheint.
Nur wer diesem Maßstab gerecht zu werden versteht, kann wirklich frei sein.
Nur ist das wirklich so?
In früheren Zeiten, als man noch annahm, die Sonne drehe sich um die Erde und nicht anders herum, korrigierte ein Mann namens Kopernikus diese Falschannahme - das kleine Staubkörnchen Erde dreht sich um die Sonne und nicht umgekehrt!
Sicherlich werden Sie sich fragen, warum um Himmels willen ich ihnen das jetzt erzähle - ganz einfach, weil es uns heute mit unserer Selbsteinschätzung genauso geht!
Warum?
Gerade in den Zeiten, in denen wir den Dunkelheiten des Lebens ausgesetzt sind, in dem unser Leben eine Richtung einschlägt, die uns gänzlich zuwider läuft, kreisen unsere Gedanken stetig um unsere Person - „ Warum ich? Wieso passiert mir das immer? Die ganze Welt hat sich gegen mich verschworen!„ - solche oder ähnliche Gedanken zeigen uns immer wieder, das wir uns selbst als den Mittelpunkt unseres Weltbildes empfinden. Nur wenn wir erkennen, das sich die Welt nun einmal nicht um uns dreht, das gleichwohl die Menschen neben mir auch zu leiden haben, nur dann finden wir aus der Spirale der Eigenzentriertheit heraus.
Wir sind allenthalben kleine, sündhafte, verletzliche Menschenkinder - je eher wir das begreifen, desto eher werden wir Freiheit erfahren - eine Freiheit, die aus Gott kommt, da sie ihm das letzte Wort in allen Dingen unseres Lebens überlässt, eine Freiheit von unserer Selbstbezogenheit, die zerstört und sich früher oder später gegen uns richten wird.
Wer am wenigsten von sich selbst hält, der ist wirklich groß - nur im demütigen erkennen der eigenen Grenzen, der eigenen Bedürftigkeit und Kleinheit, nur wenn wir die Maske unseres Images ablegen und den Mut aufbringen, uns der Welt so zu zeigen, wie Gott uns nun einmal geschaffen hat, nur dann wird unsere Beziehung zu Gott wieder heil werden, nur dann wird sich in unserem Leben Freude und Gelassenheit ausbreiten können.
Lassen Sie uns beten:
Lieber Gott,
schenke uns die Erkenntnis, das wir Deine Kinder sind, das wir ohne dich nicht leben können.
Schenke uns Demut, die allein wahre Freiheit in unserem Leben hervorzubringen vermag.
Schenke uns die Kraft, den Kleinen und Geringen dieser Welt helfend zur Seite zu stehen, aus Liebe zu Dir.
Halte uns an der Hand, führe uns durch unser Leben bis zu dem Tag, an dem wir vor dir stehen werden.
Darum bitten wir dich durch Christus Jesus unseren Herrn.
Amen.
Und der Frieden Gottes, der höher ist als alle Vernunft, bewahre eure Herzen und Sinne in Christus Jesus
Amen.
