Pfingstpredigt 2010
Gott ändert alles!
Skopus: Gott ändert alles
Einleitung
Was passierte an Pfingsten?
These 1: Der Mensch kann sich nicht selbst ändern
A1: Blick auf Petrus
A2: Zustand unserer Gesellschaft – sind wir alles nur „Gutmenschen?“
A3: Verachtung Gottes damals wie heute
W: Der Mensch kann sich selbst nicht ändern
These 2: Gottes Heiliger Geist verändert grundlegend
A1: Was heißt Liebe?
A2: Der neue Petrus?
A4: ein Blick auf Jesus –ein lebendigen Beispiel dafür, wie der Paraklet einen jeden Menschen ändern kann
Wdhlg.: Gottes Paraklet verändert grundlegend
These 3: Pfingsten muss gelebt werden
+Zusammenfassung!
Predigtende.
Gott ändert alles!
Der Friede unseres Herrn sei alle Zeit mit euch.
Liebe Schwestern und Brüder,
was für ein Spektakel – erst ein Brausen, dann Zungen aus Feuer gehen auf 11 Außenseiter hernieder. Spektakulär.
Und schon eilen Menschen zu jenen 11, die nun auf einmal mit einer/einem jeden in seiner Muttersprache reden konnten. Wie geht das nur, woher können jene diese Bildung haben, ja wie kann das sein?
Solche und ähnliche Fragen werden den jüdischen Männern gekommen sein. Denn was sie sahen, konnte nicht sein. Es war verwirrend, einschüchternd, ein Mirakel. Doch von wem bewirkt?
Doch nicht von dem Rebellen vom Kreuz des Kalvarienberges, doch nicht von jenem Jesus, der als König der Juden Verworfener von jedermann wurde. Dieser Gottes Sohn? Niemals!
Nach dem Motto: es kann nicht sein, was nicht sein darf tröstet man sich: sie sind einfach nur betrunken – man hat es doch gleich gedacht.
Es scheint, den Schaulustigen ist jede Erklärung recht. Denn wenn Alkohol jene befähigte, in fremden Sprachen reden zu können – dann wären wir alle schon einmal solch ein Sprachwunder gewesen.
Wir erinnern uns: Christus war gekreuzigt, seine Jüngerschar verzweifelt, verstreut. Und was erleben wir jetzt? Offen, frei, stark, überzeugend – das sind jetzt seine Jünger. Sie stehen auf, sie bekennen sich offen und angstfrei zu Jesus Christus, den gleichen Jesus, der von ihnen nur kurz zuvor verleugnet und verlassen wurde. Die Angst war übermächtig – menschlich verständlich, sicher.
Wo ist eure Angst? Was hat eure Seele so verändern können, möchte man fragen.
Diesen Jesus zu verkünden heißt weiterhin sich Kerker und Tod auszusetzen.
In seiner Pfingstrede bekennt sich der oftmals schwächelnde Petrus nunmehr überdeutlich zu seinem Herrn Jesus. Und etwas erstaunt: die jüdischen Männer schleppen die Apostel Christi nicht sogleich ins Gefängnis, so überwältigt scheinen sie zu sein.
„Was sollen wir tun“ fragen jene Männer eines Volkes, dessen Hosianna in ein „kreuziget ihn“ umschlug. Diese fragen die sekterischen Zeugen dieses Jesus um Rat: "was sollen wir tun“. Unglaublich!
Irgendwie scheint nach der Ausgießung des Heiligen Geistes über die Jünger Christi alles anders zu sein.
Sprachvielfalt, Unerschrockenheit, Risikobereitschaft, Feinde werden zu Verblüfften – der Heilige Geist, ja vielmehr: Gott ändert alles.
Keine Kraft kann stärker sein, als die des Paraklets, des Geistes Gottes, der vom Himmel auf seine, auf die von Christus so geliebten Jünger ausgegossen wurde.
Man möchte zum Himmel schreien: ja lieber Gott, ändere auch uns Menschen, nimm Zorn und Hass aus unseren Herzen, werde zum Licht unserer Seele, unseres Geistes, unseres Handelns.
Denn über eins bin ich mir sicher: der Mensch kann sich nicht aus sich selbst heraus ändern. Viel zu gering sind seine Seelenkräfte, viel zu beschwerlich ist der Weg zur Veränderung, ein Weg der unbedingt zu zweit gegangen werden muss. Auch wenn wir begeistert aufbrechen – ohne Hilfe Gottes laufen wir umsonst, ja verlaufen wir uns ganz und gar in unserem Leben. Bemühungen gibt es zu Hauf – sicher.
Damit meine ich nicht nur die zu Sylvester gefassten Vorsätze, die meistenfalls Neujahr wieder aufgegeben werden. Das Rauchen aufgeben, Diät machen, mehr für die Familie da sein – gute und fromme Wünsche, mehr hingegen auch nicht.
Was kann der Mensch allein schon erreichen?
Dennoch: der Wunsch nach Veränderung ist konstant hoch – Industriezweige leben davon. Denn was wäre die Kosmetikindustrie, ohne die Suggestion, so wie man ist eben nicht schön genug zu sein. Damit ist viel Geld zu verdienen.
Was wäre unser Zeitschriftenmarkt ohne die vielen Diäten – von ganz sinnlos bis hin zu ganz falsch. Im Thema abnehmen kenne ich mich aus!
Denn wiederum ist der Tenor: lieber Mensch, so wie du bist, reicht es einfach nicht zu Reichtum, Erfüllung, Glück.
Und wenn man sich in der Täuschung der Medien zum Kauf hinreißen lässt, so erkennt man bald: was wir auch tun, was wir auch anstellen, um uns selbst aus dem Weg zu gehen – glücklich wird damit keiner. Denn immer wird der Anspruch nach Stärke, nach Jugend und Schönheit im Raum stehen. Niemals wird diese kleine Stimme in unserem Kopf aufhören zu uns zu sprechen: du bist so nicht genug, wie du bist. Und schon kommt die nächste Diät, das nächste Cremetiegelchen, der Ehrgeiz nach einem immer mehr von Geld, Reichtum, Macht.
Es ist ein Teufelskreis. Ohne Ende. Ohne das Finden von Zufriedenheit und Glück.
Denn eines hat die Industrie erkannt: der Mensch ändert sich nicht aus sich selbst heraus. Auch wenn eine Flamme der Motivation anfangs ganz hell brennt – irgendwann bemerkt man, das man Lebensqualität verliert, leidenschaftslos wird. Der Mensch erkennt: ist es denn das alles wirklich wert? Das Abschinden, das Hungern, das Arbeiten bis zur Selbstaufgabe? Doch die innere Leere, das wissen darum, etwas im Leben nicht zu haben, treibt wiederum die Triebe für die nächste „aus alt mach neu – Aktion“. Was auch immer dann kommen mag – es wird jemand an uns verdienen.
Der Mensch ändert sich nicht – doch spricht der Bibeltext nicht davon, wie Gottes Heiliger Geist alles verändert? Passt das überhaupt zusammen?
I/1.) Petrus
Im Schauen auf Petrus erkennen wir: sein wollen und können passten bisher nicht zusammen. Immer wieder bekennt er: ja lieber Christus, ich liebe Dich! Und doch: spricht er nach der Verhaftung Christi: nein, diesen kenne ich nicht!
Voller Angst weckt er Christus im Sturm auf dem See Genezareth: „ Rabbi, wir ertrinken“ und wird letztlich wiederum des mangelnden Glaubens überführt. Kleingläubiger sagt Jesus dann zu ihm. Kleingläubiger, weil du nicht erkannt hast, das mit Gott an Deiner Seite niemand Schaden nehmen kann, niemand aus seiner Hand fallen kann. Immer.
Die Kräfte, Widrigkeiten dieser Welt durchkreuzen niemals den Willen des Herrn. Petrus hörst du nicht? Du bist geborgen in Gottes Hand. Fürchte dich nicht – glaube nur.
Sicher – einfacher gesagt als getan, das kennt man von sich selber. Der Vorsatz ist immer gut, doch dann erkennt man: das Dunkel in der eigenen Seele breitet sich oftmals so schnell aus, alles wird dunkel und traurig. Und wir sehen wieder: aus sich heraus ändert sich der Mensch nicht. Man ist eben wie man ist. Das kann man nicht ändern, oder?
Im Falle des Petrus und den Jüngern der ersten Gemeinde Christi werden wir eines Besseren belehrt.
Doch wir sehen auch: das Arbeiten an der eigenen Person ist unendlich schwer und gleichermaßen nicht wirklich in den meisten Fällen von Nutzen. Unsere Welt, unsere Gesellschaft, wir selbst sind ein Beispiel dafür. Wer sieht nicht ein, das die Zerstörung der Schöpfung aus Geldsucht falsch ist, Leben vernichtet, Zukunft verbaut.
Doch was ändert sich dadurch? Leider nichts, das müssen wir uns klar machen.
Liebe Schwestern und Brüder – es mangelt nicht an guten Vorsätzen, es mangelt an der Konsequenz und Stärke dafür, durchzuhalten, auch unbequeme Wege gehen zu müssen, eben weil es simpel das Richtige ist. Das Gute, das Gottgewollte, ein Leben in Wahrhaftigkeit und Moral wollen wir alle – es darf nur nichts kosten. Natürlich müssen wir den Sonntag schützen, eben weil es richtig wäre, weil es Gottes Tag ist. Doch dabei auf Umsatz verzichten?
Das sehen wir wieder aktuell an der Diskussion über die Ladenöffnungszeiten des Berliner Ostbahnhofs. Man ist Hauptstadt – was kümmert da die Bedeutung des Sonntags. Alle Läden müssen öffnen dürfen – diese griesgrämigen Christen sollen sich schließlich der Realität öffnen – Umsatz heißt der Götze von heute.
Nein, der Mensch ist wie er ist. Er sieht wie er sein sollte. Er erkennt: der Preis dafür heißt Verzicht, einen Preis, den man nicht zu zahlen bereit ist.
Wir alle müssen uns die Frage stellen lassen: wissen wir heute überhaupt noch um falsch oder richtig? Wissen wir eigentlich, das der christliche Glauben die Wurzel Europa, die Wurzel unseres Lebens in Gestaltung der Woche, der Feiertage, der Feste ist. Wissen wir das wirklich noch?
Um Gott noch in dieser Welt sehen zu können braucht man Zeit, Zeit sich mit Gott auseinander zu setzen, man braucht Zeit, um zu erkennen, wofür Christus, wofür wir Christen stehen. Denn eines ist gewiss: der Christ ist kein weltfremder, wirklichkeitsloser Phantast. Er ist ein Mensch mit einem festen Fundament, ein Fundament, das ein ganzes Leben trägt. So gottesfern diese Welt auch zu werden versucht – rechnet mit uns Christen. Denn wir sind Salz der Erde. Wir sind da. Mit Gottes Hilfe ist alles möglich.
Gott ändert alles. Was der Mensch nicht vermag – Gott ist es möglich. Wir erkennen: ohne seine Hand über uns vermögen wir nichts. Der Psalmist schreibt: was ist der Mensch, das du seiner gedenkst? Eine gute Frage, eine aktuelle Frage – nicht nur jetzt.
Doch eines ist gewiss: wir müssen uns ändern. Ändern für uns, für diese Gesellschaft, für diese Welt. Was können wir nur tun, wie nur können wir den Kreislauf von Versuch und Abfall durchbrechen? Ja Herr, was können wir tun?
Der Heilige Geist – das Genom der Liebe
Viel können wir in der Bibel über den Heiligen Geist lesen, über sein Wirken, seine Kraft, seine Treue. Doch wie genau müssen wir uns das vorstellen? Verlieren wir etwa unsere Identität, verlieren wir uns selbst zugunsten Gottes?
Gott ändert alles. In Gott liegt die Kraft, uns selbst, die Gesellschaft, ja die ganze Welt durch ihn Sinn, Zukunft und Hoffnung zu schenken.
Am ehesten versteht man diese Kraft im Blick auf einen selbst. Sicherlich, er kann schon objektiv über sich reden, doch das ist hier ja nicht gefragt. Der ganz persönliche, angstfreie Blick auf unser Leben, ein Leben in dessen Verlauf wir eine Frage klären müssen: akzeptieren wir Gott, sind wir wirklich bereit, für ihn anders werden zu wollen? Denn entscheidend ist der Wille, den Gott schenkt das wollen und vor allem das Vollbringen, nicht wir selbst.
Und hier schließt sich der Teufelskreis, denn aus uns heraus finden wir keinen Weg der Veränderung zum Guten, zu Gott, zum Glauben hin. Wie geht es denn nun weiter?
Wir müssen uns fragen: welche Kraft hat die Wirkmächtigkeit, Menschenleben, unser Herz und Seele verändern zu können? Ist es eine Kraft im herkömmlichen Sinne, eine Kraft, die überwältigt, den eigenen Willen bricht hin zur Enteignung unseres Selbst?
Ich unterstreiche: ja es gibt eine solche Kraft, eine Kraft, die aufrichtet statt zu überwältigen, eine Kraft die begleitet, nicht zwingt, eine Kraft die in der Ohnmacht mächtig ist, mächtiger als alle Macht dieser Welt. Diese Kraft heißt Liebe, Liebe Gottes zu Mensch und Schöpfung, zur Freude an der Niedrigkeit und der Verachtung des Hochmuts.
Gottes Liebe wurde Mensch, wurde Retter und wahrhaftige Gerechtigkeit. Jesus kam in diese Welt, er liebte, litt, starb.
Liebe Schwestern und Brüder: waren Sie schon einmal richtig verliebt? Antworten Sie bitte im Stillen, denn manchmal entfalten sich wirkliche Konflikte aus solchen Fragen – das kennt wohl jeder.
In der Liebe vereinigen sich zwei Menschen auf allen Ebenen. Das bedeutet: der Liebende wird ganz wunderbar dazu befähigt, die Welt aus dem Blickwinkel des Anderes sehen zu können. Sein Leid wird zum eigenen Leid, seine Freude zu unserer Freude, seine Trauer zum Schatten über unserem Leben.
Liebe ohne eine solche Verbindung im Geist ist meistenfalls nur das Gefühl der Liebe, ein Gefühl, das eine zumeist kurze Halbwertzeit hat.
Auch die Liebe Gottes zu uns gibt uns zu erkennen: sein heiliger Geist heiligt unser Ich, befähigt dazu, das Leben, die Normen unseres Handelns, unser streben ganz auf Gott hin ausrichten zu können. Wir blicken somit mit einem kleinen Blickwinkel die Welt, Gott, die Menschen mit den Augen des Herrn. Er ist im Paraklet ( Heiligen Geist) Gott in uns, Gott für alle und jeden.
Wer seinen Weg mit Gott geht wird sich verändern. Der Glaube, Gott ändert alles. Und immer mehr merken wir: im Loslassen der eigenen Selbstbezogenheit werden wir erst wirklich frei zum Leben und glauben. Das Du wird entscheidend, nicht das Ich. Wir erkennen: Gott ist wirklich wirkmächtig in uns, er ist unwiderruflich ein Teil unseres Selbst geworden – wenn wir Mut brauchen, werden wir ihn haben, wenn wir Heilung brauchen, wird Gott sie uns schenken. Ist das nicht wunderbar? Ist der Glaube nicht wirklich ein Geschenk des Himmels? Sie werden sehen: das ist kein Klischee, sie werden es erleben, wenn sie nur wollen.
Die Bibel zeigt uns, wie Gott die Welt, die Menschen verändert.
Petrus, der zweifelnde, der versinkende, ängstliche, oftmals verzweifelte Jünger Gottes wird nach dem Ausgießen des Heiligen Geistes ein ganz Anderer. Unglaublich?
Schauen wir nur genau hin. Er wird defacto über Nacht zum Primat über das Apostelkollegium. Er steht auf, erhebt die Stimme, verteidigt Jesus ohne den ängstlichen Blick auf sich selbst, die Konsequenzen, die Gefahren.
Gott ändert alles, das können wir deutlich erkennen.
Blicken wir immer wieder und immer mehr auf Christus unseren Herrn. Wir werden erkennen: er ist der neue Adam, der Mensch, zu dessen Höhe wir Menschen mit seiner Hilfe und Gegenwart aufsteigen, ihm entgegengehen können. Doch keine Angst – Gott erlegt uns keinen Leistungsdruck auf, ein besonderes Ziel, das zu verwirklichen ist. Nein, unser Wille zur Gefolgschaft Christi genügt. Blicken wir auf zu Christus, das genügt. Behalten wir ihn immer vor Augen, seine Liebe,Barmherzigkeit, Gnade. Denn sein Joch ist leicht!
Die Bibel erklärt uns eine Begebenheit, die sich zwischen einem armen, taubstummen Mann du Christus zugetragen hat.
Der taubstumme Mann hört, wie Christus, der Retter Israels vorbeizieht. Er erkennt: hier läuft meine letzte Hoffnung. Er weiß um die Größe und Macht des Herrn, und so schafft er es nach einiger Anstrengung, Jesus gegenüberzustehen.Endlich wird er zu Christus geführt. Die Spannung ist groß. Immer wieder hat Christus Wunder getan, doch wird er auch hier schaffen? Man kann die gespannten Gesicherter fast mit der Hand greifen.
Und plötzlich spricht Jesus das Effata- öffne dich – im berühren seines Ohrs und seiner Zunge mit Speichel öffnen sich Ohr und Zunge des Mannes – er ist geheilt. Unglaublich.
Auch zu uns spricht Gott jeden Tag das Effata zu uns. Jeden Tag müssen wir uns öffnen für die Gegenwart des Herrn, jeden Tag müssen wir uns der Gabe des Heiligen Geistes bewusst machen. Denn die Stimme Gottes mitten aus dem Heiligen Geist heraus ist leicht zu überhören in den lärmenden Umständen des Alltags, in Hektik, Stress, Leistungsdruck. Halten wir inne! Lassen wir uns nicht im Hamsterrad des Lebens immer mehr und immer weiter vorantreiben, bis wir jedwede Kraft für Gott verbraucht haben.
Machen wir uns stark dafür, das Menschlichkeit wieder eine Rückkehr in unsere Welt und Arbeitswelt findet. Denn der Mensch ist mehr als Humankapital. Der Mensch ist wertvoller als alle Arbeit, Anforderung, Ent-Individualisierung. Er ist Gegenüber von Gott, er ist zu seinem Bilde geschaffen worden. Der Mensch hat sich nicht selbst erfunden – wann nur erkennen wir das. Wann nur wird sich unsere Seele für Gott wieder öffnen, öffnen für den, der wahre Wahrheit und Erfüllung des Lebens ist. Wie lange wollen Sie noch warten.
In diesen Pfingsttagen werden wir erkennen, das dieses Fest mehr ist als ein Anlass der Familie, wieder einmal zusammen zu kommen. Wir Christen müssen ganz besonders an diesen Tagen bereit sein, von unserer Hoffnung zu sprechen, eine Hoffnung die ein ganzes Leben trägt. Wir sind so unendlich beschenkt worden. Mit Gottes Liebe im Heiligen Geist.
Öffnen wir uns für dieses Geschenk des Glaubens. Denn wir werden immer wieder erkennen, das der Mensch sich nicht selbst an den Haaren aus dem Sumpf der Lebensleere ziehen kann. Doch Gott ist es möglich, denn Gott ändert alles. Gottes Kraft ist die Liebe, eine Kraft, die Niedriges erhöht, Verworfenes belohnt, Hochmütiges zerstört. Das ist unser Gott.
Also sprechen wir in österlicher Freude: Maranatha – Herr komme zu uns.
Und der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft, bewahre unsere Herzen und Sinne in Christus Jesus unseren Herrn und Gott
Amen.

